Samstag, 16. Juni 2012

Produkttest Nr. 23 Jack Link's Meat Snacks




Firma: Jack Link's

Produktart: Lebensmittel

Lieferzeit: 
Die Jack Link's-Fleischprodukte waren super schnell bei mir. Diese Leistung ist nicht zu toppen, deshalb 4 von 4 Sternen dafür.

Verpackung: 
Die Verpackung war auch sehr schön. Die Produkte kamen in einer Box die aussieht, als wäre sie aus Holz. Innen war dann nicht nur eine rießen Auswahl an Trockenfleisch zu finden, sondern auch jede Menge Lesestoff. Dafür auch 4 von 4 Sternen.




Zur Firma...
Jack Link's Meat Snacks gibt es seit 1885. Es kommt aus den USA. Zur Geschichte: Die Familie Link ließ sich 1885 im hohen Norden von Wisconsin nieder. Sie hatten eine Menge Fleisch-Rezepte aus der alten Welt mitgebracht und versorgten nun die Holzfäller und Farmer aus der Nachbarschaft. Die Vorteile: Das Fleisch war gut zu transportieren und war ungekühlt länger haltbar. John (Jack) Link brachte dann das Beef Jerky in die Welt hinaus. Jack Link's ist heute einer der führenden Hersteller von Fleischsnacks. Die Jack Link's-Produkte haben im Laufe der Jahre zahlreiche Preise gewonnen. Zum einen "Ernst & Young Unternehmer des Jahres 2010" in der Kategorie "Lebensmitteleinzelhandel". Seit 2008 gibt es die Meat Snacks auch in Europa. Die Europa-Zentrale befindet sich in Berlin. Die Snacks sind aber inzwischen in 19 europäischen Ländern vertreten. Für die Fleischprodukte wird ausschließlich bestes Premiumfleisch aus der Hüfte oder Hähnchenbrustfilet genommen. Es ist komplett in dünne Streifen und mundgerecht geschnitten. Gewürzt werden die Fleischprodukte nach altem Familienrezept. Alles wird schonend gegart und trocknet dann an der Luft.

Hier eine Übersicht der Herstellung:

100g Beef Jerky -> 260g Rindfleisch
100g Beef Steak Bites -> 240g Premiumhüftfleisch vom Rind
100g Chicken Bites -> 180g Hähnchenbrustfilet

Jack Link's sagt, dass gutes Fleisch möglichst hochwertig und fettarm sein sollte. Im Fleischsnack enthalten ist viel Eiweiß, kaum Fett und wenige Kalorien. Jack Link's vergleicht seine Fleischsnacks mit Studentenfutter und Kartoffelchips, hier das Ergebnis...

Eine Portion Beef Jerky = 100g
* 250 Kalorien
* 3g Fett
* 43g Protein

Studentenfutter                              hat 14-mal so viel Fett und doppelt so viele Kalorien.
* 550 Kalorien
* 40g Fett
* 17g Protein

Kartoffelchips                                hat 12-mal so viel Fett und 87 % weniger Protein.
* 529 Kalorien
* 35g Fett
* 5,6 Protein

Zeigt also, dass Beef Jerky eindeutig gesünder als Studentenfutter und Kartoffelchips ist, also ein gesunder Snack für Zwischendurch.
Das Fleisch ist gut für unterwegs und zwischendurch. Da es leicht und handlich verpackt ist, ist es einfach den Snack zu essen und zu genießen. Es wird in mundgerechten Stücken verpackt und bietet ein leckeres Kauerlebnis. Als Maskottchen dient "Sasquatch". Er ist ein haariges und humanoides Wesen, welches in den Wäldern von Wisconsin lebt. Es soll die "Wild Side" des Unternehmens vertreten. Wollt ihr jetzt auch diesen einzigartigen Fleischgeschmack schmecken? Dann geht doch auf die Internetseite oder auf Facebook oder twittert doch ein bisschen auf Twitter. Außerdem bietet Jack Link's einen ganz speziellen Sport an und zwar das "Jack Link's Ait Bullriding". Man muss sich bei diesem Sport auf dem Rücken eines Luftbullen halten. Diese Championships dauern von Mai bis Oktober und jeder darf daran teilnehmen! Euren Ritt müsst ihr dann auf airbullriding.com hochladen um ihn bewerten zu lassen. Wer dann gevotet wird, nimmt am Finale in einer geheimen Stadt in Europa teil und kann ein sattes Preisgeld von 3000 € gewinnen.




Zu den Produkten...
Als erstes kommt das Jack Link's Beef Jerky dran.
Es soll...
* 43 % Eiweiß, nur 3 % Fett und keine Transfette enthalten
* wenige Kalorien haben
* ein Steak in Hosentaschenformat sein
* ein schneller Energie-, Kraft- und Powerlieferant sein
* eine natürliche Nahrungsergänzung sein
* eine gesündere Untersützung beim Muskelaufbau sein
* eine kleine Zwischenmahlzeit für Körperästheten sein
* eine clevere sättigende Alternative zu Chips und Co. sein
* ein leckerer Snack sein
* eine echte Geschmackserfahrung sein
* ein super Kauerlebnis sein
* ein authentisch amerikanisches Markenerlebnis sein




Da ich nicht so wirklich der Fleischfan bin, habe ich das Probieren meiner Schwester überlassen. Sie liebt Fleisch über alles und ich konnte ihr mit dem Testen sogar eine Freude bereiten : D. Das Beef Jerky riecht seltsam, irgendwie nicht nach Fleisch direkt. Es ist in dünnen Streifen geschnitten und hat eine dunkelrote Farbe. Meine Schwester nahm nun einen Bissen davon und meinte, dass es ja nicht wirklich nach Fleisch schmecken würde. Sie war etwas enttäuscht, da sie sich auf einen echten Fleischgeschmack eingestellt hatte. Ihr schmeckt das Trockenfleisch nicht wirklich und auch als ich es meinem Vater zum Probieren gab, war dieser nicht wirklich angetan. Der einzige der mir nur noch hinterher gelaufen ist und mich nicht mehr aus den Augen gelassen hat, war mein Hund Sam : D. Kaum hatte ich das Päckchen aufgerissen, schon stand er zur Stelle und wollte sofort etwas vom Fleischgenuss probieren. Der hat es in null komma-nichts heruntergeschlungen gehabt. Fazit: Das Trockenfleisch Beef Jerky ist für Leute geeignet, die mal etwas neues ausprobieren wollen und nicht zu viel natürlichen Fleischgeschmack erwarten.




Als nächstes gab ich meiner Schwester das Chicken Bites Curry Trockenfleisch. Sie findet, dass das Fleisch wirklich sehr zart ist und kein Fett daran ist, was schonmal positiv zu bewerten ist. Allerdings ist sie kein Fan von Curry und mag diesen Nachgeschmack somit nicht, denn beim ersten Bissen, sagt sie, schmeckt man das Curry überhaupt nicht. Es kommt erst nach einem längeren Kauen heraus. Sie findet aber das Chicken-Fleisch nicht so lecker wie das Beef Jerky, da merkt man mal wieder, dass sie Rindfleisch mehr bevorzugt als Hühnchenfleisch :D. Die Chicken Bites Curry sind in verschieden förmige Stücke geschnitten und haben durch das Curry eine gelbe Farbe erlangt.






Nach diesem Geschmackserlebnis waren dann die Chicken Bites Buffalo style an der Reihe. Diese schmeckten meiner Schwester besser, als die Chicken Bites Curry, aber immer noch nicht besser als das Beef Jerky (ich wette das wird keines der anderen Produkte, sie LIEBT ja Rindfleisch). Sie fand aber, dass diese Chicken Bites etwas scharf waren, nunja, ich mag scharfes Essen, sie wiederrum nicht so sehr. Sie würde die Chicken Bites aber nicht mehr essen wollen, sagt sie. Es wäre ein ungewöhnlicher Geschmack, den sie nicht kennt und deshalb nur ein einmaliger Versuch. Ich finde, dass man den Fleischprodukten eine Chance geben muss. Wir in Deutschland sind solch amerikanisches Essen ja nicht gewohnt und es wird für uns immer etwas seltsam schmecken. Allerdings fand ich die Buffalo style nicht so schlecht. Etwas gewöhnungsbedürftig aber nicht schlecht ; ).



Danach probierte mein Papa die Beef Steak Bites und das Beef Jerky "hot & sweet". Er fand, dass das Beef Jerky "hot & sweet" besser schmeckte, als die Steak Bites. Gewürzt, fand er, ist das Fleisch auch richtig gut, aber seinen Geschmack traf das Fleisch auch nicht wirklich. Tja, wir sind eben einfach keine amerikanischen Köstlichkeiten gewohnt. Die Beef Steak Bites fand er gar nicht lecker, ich glaube er mag richtig dunkles Fleisch auch lieber.



Mein Freund testete zu guter letzt das Beef Jerky "Original". Er hatte davor süße Nüsse gegessen und hatte aus diesem Grund einen komischen Geschmack im Mund, doch er versuchte es am nächsten Tag nochmal. Er findet, dass das Beef Jerky richtig fleischig schmeckt, könnte es aber auch nicht in Massen essen.



Abschließend ist zu sagen, dass das Trockenfleisch nicht jedermanns Geschmack trifft, aber wie sollt ihr das wissen, wenn ihr's nicht selbst probiert habt? Einen Versuch ist es allemale wert und viel falsch machn könnt ihr ja eigentlich auch nicht. Ein Päckchen mit 25g (und diese 25g reichen wirklich zum Probieren) kostet 1,70 €, also geht das schon. Wollt ihr dann mehr davon, also 75g, müsst ihr schon 4,40 € zahlen. Qualität hat ihren Preis, denn qualitativ gut ist das Fleisch wirklich, es war kein Gramm Fett am Fleisch.
Jack Link's hat mir außerdem einen Stick beigelegt. Auf diesem Stick ist eine Menge an Bildmaterial und auch nochmal einiges Wissenswertes über die Firma selbst. Dieses Bildmaterial habe ich auch hier in meinem Blog verwendet.

An dieser Stelle möchte ich mich dann bei Jack Link's bedanken, dass sie mir so viele Fleischsorten zum Testen geschickt haben.

Jack Link's schickte mir, wie schon gesagt, einen Stick mit einer Menge an Firmeninformationen und Bildern wie einem Logo oder dem Firmenstempel. Auch Produktabbildungen waren alle dabei, aber ich nahm lieber meine eigenen Bilder, die ich selbst geschossen habe.

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