Dienstag, 6. November 2012

Produkttest Nr.101 BenQ G1 Digitalkamera

Meine neue Kamera...

Inhaltsverzeichnis:
1. Zubehör der Kamera
2. Erster Eindruck und Inbetriebnahme
3. Handling der Kamera
4. Aufnahmemöglichkeiten und Funtkionen
5. Mein Favorit
6. Aufnahme bei schlechten Lichtverhältnissen
7. Zusammenfassung der getesteten Funtkionen
8. Vor- und Nachteile
9. Mein Fazit


Ich bin seit längerem schon im Testportal von Conrad.de angemeldet, habe jedoch immer wieder den Einsendeschluss für eine Bewerbung verpasst. Dieses Mal jedoch habe ich es geschafft und hatte auf Anhieb Glück. Denn ich wurde ausgewählt die BenQ G1 Digitalkamera zu testen und darüber zu berichten. Ich habe das Testprodukt nach super kurzer Zeit erhalten und mich natürlich sofort dran gemacht, es auf Herz und Nieren zu testen. Ich hatte zwar vorher schon ein Bild der Kamera gesehen gehabt und sie mir auch im Conrad-Shop angeschaut, aber trotzdem war ich neugierig, wie sie denn jetzt in Natura aussieht. Ich habe das Paket also geöffnet und mir erst mal einen Überblick über das Zubehör der Kamera verschafft. In dem Kamerapaket enthalten ist...

1. Zubehör der Kamera

* BenQ G1 Digitalkamera










* passende Kameratasche in einem hellen Braun (Camel)










* Umhängeband für die Kamera











* Wiederaufladbarer Akku für die Kamera














* USB-Kabel (für Datenübertragung auf den Computer oder den Fernseher)














* AC-Netzteil














* Bedienungsanleitung mehrsprachig (Schnellanleitung)










* CD um die PDF-Date, also die Bedienungsanleitung, anzuschauen





* AV-Kabel





Und hier nochmal die schön designte Verpackung.




Die Teile wie USB-Kabel, Akku und Kameratasche waren alle einzeln in kleinen Plastiktütchen verpackt. Die Digitalkamera selbst war in einer Plastiktasche verstaut. Ich fand schon, dass allein die Verpackung der Kamera, also das Design des Kartons, schon sehr schön war.

2. Erster Eindruck und Inbetriebnahme

Jetzt möchte ich euch zu erst etwas zu meinen ersten Eindrücken mit der Kamera erzählen und welche Schritte zu Anfang erst einmal unternommen werden sollten, bevor man die Kamera richtig benutzen kann. Ich habe zunächst einmal den Akku in die Kamera gelegt. Die Öffnung für den Akku befindet sich am Boden der Kamera.





Dazu muss man eine kleine Klappe öffnen, indem man einen kleinen Riegel nach hinten schiebt, schon öffnet sich die Klappe. Der Akku kann dann ganz einfach richtig herum reingedrückt werden und die Klappe wird dann wieder geschlossen. Dafür muss auch der Riegel wieder nach vorne geschoben werden und schon ist die Öffnung wieder gut verschlossen.

Nun kann die Kamera angeschaltet werden. Dazu drückt man auf den kleinen "On/Off"-Knopf an der Oberseite der Kamera. Die Kamera geht an und man kann sofort die Grundeinstellungen vornehmen.



Vorher möchte ich euch aber noch das Besondere an dieser Kamera zeigen. Es ist der schwenkbare Display. Diesen öffnet man vor dem Einschalten der Kamera. Man kann ihn beliebig weit nach außen drücken und im Display sieht man trotzdem alles, was die Kamera in diesem Moment mit der Linse erfasst. Das Coole: Der Display lässt sich nicht nur nach außen, sondern auch nach oben und unten drücken. Schaut man sich bereits geschossene Bilder auf dem Display an und man dreht die Kamera dann auf den Kopf, so dreht sich das Bild auf dem Display mit. Diese Funktion erinnert stark an Smartphones, trotzdem gefällt mir diese Funktion sehr gut. Die Auflösung des Displays ist gut und ich war total erstaunt, als ich dieses klare Bild sah. Ich kenne die Auflösung andere Digitalkameras und weiß diese hier deutlich zu schätzen.

Auf dem Display befindet sich noch eine Schutzfolie, die ich auch drauf lassen werde.



Nun, da die Kamera an ist und der Display geöffnet ist, werde ich von der Kamera über den Display gefragt, welche Sprache ich denn auswählen möchte. Um eine Sprache auszuwählen müsst ihr mit dem kleinen Rädchen an der Menüleiste drehen. Seid ihr auf eurer Wunschsprache, so drückt den Knopf in der Mitte der Menüleiste, schon ist eure Sprache ausgewählt und gespeichert. Die Sprache könnt ihr aber jederzeit wieder ändern. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, die ihr für eure Kamera einstellen könnt wie zum Beispiel den Ton, wenn ein Bild geschossen wird (soll er an oder aus sein), das Datum und die Uhrzeit (was ich natürlich auch vorher eingestellt habe) und, und, und. Ich saß auch eine Weile da, um zu schauen, was man alles einstellen kann. Was ich nun zum Menüaufbau und dem Design sagen kann ist, dass es mir sehr gut gefällt. Der Hintergrund ist in schwarz gehalten und die einzelnen Menüpunkte, die man auswählt, werden in giftgrün unterlegt. Mir gefällt dies sehr gut, da die Farben durch das Display gut rüber kommen. Hier gibt es schon einmal einen Pluspunkt. Auch das Menü selbst ist gut strukturiert und meiner Meinung nach übersichtlich genug. Es gibt einzelne Unterpunkte und mit dem Knopf "Menü" kommt man immer wieder zurück. Es ist also für jeden gut verständlich und kein bisschen kompliziert.




Nach dem Einstellen der einzelnen Bereiche (Datum, Uhrzeit, etc.) widmete ich mich den verschiedenen Aufnahmefunktionen der Kamera. Um diese einzustellen müsst ihr nur am Rad auf der Oberseite der Kamera drehen. Die kleinen Symbole zeigen euch an, welchen Aufnahmemodus ihr verwenden könnt und auf dem Display erscheint unten auch nochmal eine kurze Beschreibung zur Funktion. Ich habe nun das Rad einmal komplett durchgedreht und alle Funktionen ausprobiert. Es kamen einige schöne Fotos dabei heraus hier mal ein paar Beispiele:













Jetzt möchte ich euch noch ein paar Fakten über die Kamera geben. Die Kamera bietet...

* einen Zoom von 4,6fach optisch
* eine Auflösung von 14,0 Mio. Pixel
* eine lichtstarke F1.8 Blende
* einen dreh- und schwenkbaren Display

3. Handling der Kamera

Die Kamera zu halten ist auch überhaupt kein Problem. Bei normalen Digitalkameras ist es ja so, dass man sie mit beiden Händen festhält und dann ein Foto schießt. Bei dieser Kamera werde ich eher dazu verleitet sie mit meiner rechten Hand am ergonomischen Griff festzuhalten und mit der linken Hand den Display festzuhalten. So lassen sich die Fotos schnell und leicht aufnehmen und auch Videos sind kein Problem. Der Griff ist in dem Sinn ergonomisch, dass er sich sehr gut anfühlt und nicht so hart wie der Rest der Kamera ist. Man kann die Kamera also auch auf Dauer halten, ohne dass es unangenehm wird.


Die Kamera an sich sieht vom Design auch sehr schön aus. Sie ist schwarz matt. Was ein kleiner Nachteil ist, sind die Fingerabdrücke, die man auf der matten Oberfläche sehr schnell sieht. Aber darauf kann man ja achten und sie auch leicht wieder wegwischen. Die Kameralinse ist auch schwarz und sie fährt ein und aus, wenn man den Zoomregler verwendet. Diesen findet man auch an der Oberseite der Kamera und zwar am Auslöserknopf. Am Knopf befindet sich ein kleiner Schalter, den man je nach Zoomstärke verstellen kann. Über den Zoom kann ich nur sagen, dass die Bilder, wenn sie sehr nah rangezoomt werden, nicht so gut sind. Der Zoom verschlechtert die Qualität der Bilder sehr. Dies sehe ich als eher negativen Punkt an.


Ihr könnt die Kamera auch auf ein Stativ schrauben, was für mich sehr von Vorteil ist, da ich mir dieses Jahr eins gekauft habe und dieses auch sehr gerne verwende. Dies ist nicht bei vielen Digitalkameras der Fall, deshalb war ich erstaunt, als ich den Stativhalter an der Unterseite der Kamera entdeckte.

Was mir auch eher negativ aufgefallen ist, ist die lange Wartezeit in bestimmten Aufnahmefunktionen. Ich habe beispielsweise ein Bild im Modus "Hintergrundunschärfe" aufgenommen und bis es dann fertig verarbeitet war, dauerte es schon ein wenig. Auf dem Display tauchte ein Ladebalken auf mit dem Titel "Fortschritt" und nach ein paar Sekunden wurde das Bild dann gespeichert.



Bei dieser Digitalkamera ist es auch so, dass es kein extra Aufladegerät für den Akku gibt, so wie bei einer Spiegelreflexkamera, aber so wie es bei einer normalen Digitalkamera üblich ist. Das Gerät wird einfach an einen Computer mit dem USB-Kabel angeschlossen und läd sich dann wieder voll auf.

Man kann 20 Bilder ohne SD-Karte machen, diese werden auch auf der Kamera gespeichert, aber solltet ihr mehr Bilder machen wollen, dann solltet ihr euch eine SD-Karte besorgen, die oberhalb des Akkus ein geschoben wird.

4. Aufnahmemöglichkeiten und Funtkionen

Die Kamera hat folgende Aufnahmemöglichkeiten...

* Auto (Intelligente Szene)
* Programme
* Belichtungsautomatik
* Zeitautomatik
* Manuell
* Szenenmodus
* Filter
* Freihandnachtaufnahme
* Hintergrundschärfemodus
* Serienbilder

Was ich allerdings als Nachteil bemängeln muss, ist die Qualität mancher aufgenommener Bilder. Die Kamera macht in manchen Aufnahmefunktionen (wie zum Beispiel bei Nacht oder schlechten Lichtverhältnissen) nicht so gute Bilder. Die Kamera erfasst dieses Objekt (im Dunkeln) schlecht und dementsprechend ist auch die Qualität. Ich sage aber nicht, dass alle Bilder eine schlechte Qualität haben, denn einige waren auch sehr schön und ich war mit dem Ergebnis voll und ganz zufrieden. Aber andere Bilder verwackeln leicht und das gleiche gilt auch für die Videos. Die Videos werden klar und der Sound ist auch laut genug. Wackelt man allerdings an der Kamera oder schwenkt sie, so verschwimmt das Bild, was man an Hand der Wiedergabe des fertigen Videos sehen kann. Trotzdem ist die Kamera ausreichend für Hobbyfotografen, Ausflüge, Toursiten und für den normalen Kameragebrauch. Sie bietet viele Möglichkeiten tolle Bilder zu schießen und mit der  Verschlusszeit der Linse zu experimentieren.

5. Mein Favorit

Eine Funktion möchte ich aber jetzt nochmal besonders hervorheben. Ihr kennt ja sicher alle die Selbstauslöserfunktion. Jede Kamera sollte sie haben und man schätzt sie besonders, wenn man mit einem Statif arbeitet und sich selbst gerne als Model hat. Jetzt gibt es da aber nicht nur Selbstauslöser mit gewisser Zeiteinstellung, sondern auch mit Lächeln-Erkennung. Lächelt ihr in die Kamera, so fokosiert die Kamera das Lächeln und schießt automatisch ein Foto. Ich habe die Funktion ausprobiert, da ich nicht recht überzeugt davon war. Ich muss jedoch sagen, dass es wirklich einwandfrei funktioniert. Ich habe es mehrfach an einigen Personen getestet und auch an mir selbst. Diese Funktion begeistert mich wirklich und sie ist auch ein großer Pluspunkt für die Kamera.

6. Aufnahme bei schlechten Lichtverhältnissen

Ich habe auch versucht, die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen, sprich, bei Dunkelheit oder schwachem Licht zu benutzen. Mir fiel schon beim Aufklappen des Displays auf, dass dies wohl eher nichts werden würde. Der Display zeigt schon die schlechte Qualität, die das Bild haben wird. Auch der Blitz hilft da nicht viel. Also Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen sind wohl mit dieser Kamera nicht besonders gut. Bewegen sich dann auch noch die Dinge, so entsteht ein noch schlechteres Bild, welches total verschommen ist.

7. Zusammenfassung der getesteten Funktionen

Aufnahme bei schlechten Lichtverhältnissen bzw. Dunkelheit:
- Kamera macht nicht wirklich gute Bilder mit einer guten Qualität
- trotz Blitz werden die Bilder nicht besser
- wackelt man mit der Kamera, so erkennt man fast nichts mehr auf dem Bild

Tiefenschärfe:
- Bilder haben eine sehr gute Qualität, in (fast) allen Aufnahmefuntkionen
- Tiefenschärfe ist definitiev vorhanden und gut
- Bildqualität ist ausreichend und sogar noch besser als bei manch andere Digitalkameras

Bedienung und Handling:
- Kamera lässt sich leicht und schnell bedienen
- sie liegt gut und der Hand und hat sogar ergonomisches Material am Griff
- selbst Anfänger können mit der Kamera gut klar kommen und verstehen schnell den Ablauf im Menü

8. Vor- und Nachteile

Vorteile der Kamera:

* dreh- und schwenkbarer Display
* Selbstauslöserfunktion nach Lächeln
* umfangreiches Zubehörset
* gut strukuriertes und schön gestaltetes Menü
* kompakt und kann in jeder Handtasche verschwinden
* HD-Kamera
* Slow-Motion bei Videos

Nachteile der Kamera:

* verwackeln der Bilder und Videos
* Akku geht schnell leer und braucht lange zum Laden
* Verarbeitung der Daten dauert teilweise etwas länger
* Zoom verschlechtert die Bilder 

9. Mein Fazit

Fazit:
Die Vorteile der Kamera überwiegen auch bei mir persönlich. Ich finde die Digitalkamera toll und praktisch, Das Design von Menü und Kamera selbst ist sehr schön und gut strukuriert. Es macht Spaß die Kamera zu benutzen, da sie viele Aufnahmemöglichkeiten bietet mit denen man experimentieren kann. Die Kamera ist gut für Anfänger und Hobbyfotografen, aber auch für Fortgeschrittene geeignet. Der dreh- und schwenkbare Display ist unschlagbar und bietet Aufnahmen aus vielen Perspektiven.

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