Samstag, 8. August 2015

Produkttest Nr. 600 The Duke


















Firma: The Duke Destillerie

Produktart: Getränke


Lieferzeit: 
Die Lieferung meines Testproduktes erfolgte in einer angemessenen Zeit. Es war innerhalb weniger Tage bei mir und deshalb kann ich hier guten Gewissens 3 von 4 Sternen vergeben.

Verpackung: 
Die Flaschen waren gut verpackt in einem Karton untergebracht. Sie waren super geschützt, sodass ihnen während des Versandes absolut nichts passieren konnte. Auch hier gibt es von mir 3 von 4 Sternen.
























Zur Firma...
Da ich ja immer wieder gerne Neues ausprobiere, freute ich mich auch dieses Mal sehr, als ich die Möglichkeit bekam, einen Gin zu testen. Gin habe ich vorher wirklich noch nie getrunken, konnte also auch nicht sagen, ob es ein Getränk für mich ist oder eher nicht. Deshalb half mein Freund wieder beim Testen mit und unterstützte mich hier tatkräftig. Der Gin, den wir testen durften, ist etwas ganz Besonders. Denn es handelt sich bei diesem Gin um den ersten Gin aus München. Zwei Geister waren dafür nötig, um München seinen ersten Gin zu verschaffen. So heißt es auf der Internetseite von The Duke, dem Gin, von dem wir eine ganze Flasche für unseren Test erhalten haben. Als Grundstoff für die Erstellung dieses Gins werden Leidenschaft und Hingabe genannt. Diese Leidenschaft und Hingabe kommt von den beiden Gründern des Unternehmens, Max und Daniel, die den Gin brennen. Sie lieben ihr Wacholder-Destillat wirklich sehr. Bevor sie jedoch darauf kamen, probierten sie als fleißige Konsumenten verschiedene Gins durch, aber keiner dieser Getränke konnte sie wirklich befriedigen. Da dachten sich die Beiden, dass man sich ja mal selbst daran machen könnte und einen eigenen Gin, nach den eigenen Vorstellungen erstellen könnte. Gesagt, getan und aus diesem Grund können wir heute den The Duke Gin aus München probieren und ihn erleben. Bevor The Duke jedoch auf den Markt gehen konnte, war eine Entwicklungszeit von etwa einem Jahr nötig. Die Wartezeit hat sich aber gelohnt und heute können alle den The Duke - Munich Dry Gin probieren. Die Heimstatt befindet sich in einem beschaulichen Hinterhof in München. Eigens zu diesem Zweck wurde dort eine kleine Brennerei errichtet. Seit dieser Zeit dampft und brodelt es heute in kupfernen Kesseln unermüdlich. In diesem Gin sind nur die besten Zutaten enthalten. Man schmeckt die Güte und den Geschmack richtig raus. Um den Gin zu erstellen, werden Kräuter und Gewürze in einem Alkoholbad angesetzt, was man Mazeration nennt. Das daraus entstandene Mazerat kommt dann in die kupfernen Kessel und wir bei geringer Temperatur aromaschonend destilliert. In diesem Gin befinden sich 45 % und das kann das Unternehmen sogar garantieren. Damit die Weichheit und die Reinheit des Geschmacks erhalten bliebt, wird das Destillat zweifach im Kessel gebrannt. Danach kommen noch zwei Filtrationsdurchgänge, damit die Klarheit und Reinheit des Destillats raus kommt. Die Lagerzeit des Gins ist recht kurz. Er wird von Hand abgefüllt, etikettiert und verpackt. Die Handarbeit und die Herstellung in kleinen Chargen bestimmen das Gütesiegel. Das Unternehmen ist bio-zertifiziert und deshalb werden alle verwendeten Kräuter und Gewürze nur aus biologischem Anbau bezogen. Neben den Wacholderbeeren sind in dem Gin außerdem noch Koriander, Zitronenschalen, Angelikawurzel, Lavendelblüten, Ingwerwurzel, Orangenblüten, Kubebenpfeffer und weitere Zutaten enthalten. So kommt man auf insgesamt 13 ausgewählte Kräuter und Gewürze. Damit man diesen Gin auch mit Bayern und besonders München verbindet, gibt es noch den genuin bayerischen Einschlag mit Hopfenblüten und Malz. Ein kleiner Tipp vom Unternehmen selbst: Da Orangenblüten enthalten sind, kann man außer dem bekannten Gin Tonic auch noch den Gin mit Orangenzeste versuchen. Der Gin ist dem Herzog Heinrich von Löwen gewidmet. Ihm hätte dieses Getränk sicherlich gemundet und wäre genau nach seinen Vorstellungen gewesen. Diesen Gin bekommt ihr im ausgesuchten Handel. Einfach mal bei dem Wein- und Spirituosenhändler eures Vertrauens nachfragen. Sicherlich kann dieser, falls es nicht vorrätig sein sollte, es auch für euch bestellen. Auch gibt es The Duke in ausgewählten Feinkostabteilungen großer Kaufhäuser. Außerdem zu finden ist er in Biomärkten und Online-Händlern. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in München.











Zu den Produkten...
Ich habe für meinen Test, wie oben schon gesagt, eine ganze Flasche des The Duke Gins erhalten. Er kommt optisch schon mal sehr gut daher. Man sieht gleich auf den ersten Blick, dass es sich hierbei um ein Produkt handelt, welches aus Bayern, beziehungsweise München stammt. Man sieht deutlich die beiden Farben des Bundeslandes, weiß und blau. Sie befinden sich auf dem Etikett auf der Flasche und auf dem am Flaschenhals. Die Flasche ist zwar recht klein, dennoch sind 0,7 l in der Flasche enthalten.




















Auch der Korken der Flasche ist seht schön gestaltet. Er besteht aus Holz und es ist der Name des Getränkes eingebrannt.






















Um den Gin erst einmal zu probieren (da wir beide Gin vorher wirklich noch nie probiert hatten), gaben wir erst ein wenig des Gins in ein Glas.


































Da das Unternehmen empfiehlt den Gin mit Tonic zu trinken (oder mit Orangenzeste), haben wir eine Flasche Tonic besorgt und das Glas mit diesem komplett aufgefüllt. Tonic Water ist eher bitter, erinnert jedoch ein wenig an Zitronenlimonade. Es reicht auf jeden Fall nach Zitrone, ist aber wie schon gesagt recht bitter.























Außerdem gaben wir zu dem Gemisch aus The Duke Gin und Tonic Water noch ein paar kleine Eiswürfel dazu, sodass wir ein schönes gekühltes Getränk hatten.




































Mein Freund probierte als erstes. Er fand die Kombination aus Gin und Tonic Water wirklich nicht schlecht. Es schmeckte, seiner Meinung nach, ein wenig nach Mango. Der bittere Geschmack des Tonic Waters wurde durch den Geschmack des Gins, der sehr nach Kräutern roch, doch ein wenig abgemildert. Es schmeckte gar nicht mehr so bitter und hatte eine recht fruchtige Note. Ich kann das nur bestätigen. Das Getränk war für uns beide etwas völlig Neues, dennoch nichts Schlechtes. Es ist mal etwas Anderes, schmeckt aber doch recht gut und besonders die fruchtige Note hat es mir angetan. Wir werden diesen Gin auf jeden Fall nochmals mit der Orangenzeste versuchen, da sich dies wirklich auch lecker und gut anhört. 











Neben diesem Gin-Produkt habe ich außerdem noch eine kleine Flasche mit Vodka erhalten. Der Lions Vodka befindet sich in einer kleinen, süßen Flasche, die eigentlich genauso aussieht, wie die The Duke-Flasche, nur eben viel, viel kleiner. Auch diese Flasche hat einen winzigen Korken, in den der Name des Produktes eingebrannt ist. Die Idee dieser Flasche finde ich echt cool. Neben der großen Gin-Flasche kommt die Mini-Flasche mit Vodka echt gut. 





















Den Gin fanden mein Freund und ich beide wirklich nicht schlecht. Er war ein völlig neues Geschmackserlebnis für uns, welches mir gerne erlebt haben. Das Probieren des Gins hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt. Mit Tonic Water hat das echt gut geschmeckt und auch die kleine Flasche mit Vodka als Geschenk dazu, fanden wir echt toll. Bei Amazon haben wir diesen Gin für ca. 30,00 € gefunden. Preislich ist das natürlich deutlich mehr, als das wir sonst für alkoholische Getränke bezahlen. Jedoch ist die Flasche sehr ergiebig, da man für ein Getränk nicht wirklich viel braucht, wenn man es mit etwas mischt.








Ich bedanke mich sehr bei The Duke für diesen wirklich interessanten Produkttest, der uns sehr viel Spaß gemacht hat.



1 Kommentar: