Sonntag, 30. August 2015

Produkttest Nr. 623 Wein Köth




















Firma: Wein & Secco Köth GmbH

Produktart: Getränke


Lieferzeit: 
Die Lieferung erfolgte in einer angemessen Zeit. Das Paket brauchte gar nicht lange zu mir und befand sich innerhalb weniger Tage bei mir zu Hause. So gibt es hier von mir 3 von 4 Sternen.

Verpackung: 
Verpackt waren alle kleinen Fläschchen in einem sehr großen Karton. Sie lagen dort einzeln verpackt in verschiedenen Kammern, die sie voneinander trennten. Es passierte während des Versandes nichts und deshalb vergebe ich auch hier 3 von 4 Sternen.


























Zur Firma...
Sekt trinke ich sehr gerne. Vor allem im Sommer ist ein eisgekühlter Sekt wirklich hervorragend und schmeckt total gut. Leckeren Secco gibt es auch bei Wein Köth. Auf der Internetseite dieses Unternehmens habe ich mich mal ein wenig genauer umgesehen. Dabei bin ich auf wirklich interessante Produkte gestoßen. Es gibt nämlich die Kategorien...

* Palio Secco
* Wein
* Wein trifft
* Sekt
* Feuer & Flamme Glüh-Vergnügen
* Perkeo alkoholfrei
und
* Federino bitzelnd

Natürlich interessiert mich besonders die Kategorie mit dem Sekt. Aber auch die Produkte Palio Secco hören sich verdammt spannend an. Für meinen Test habe ich auch genau diese Getränke erhalten. Später zeige ich sie euch genauer und erzähle euch, wie sie mir geschmeckt haben. Vorab gibt es noch ein paar Informationen über das Unternehmen selbst. Ursprünglich war Wein Köth ein landwirtschaftliches Unternehmen, welches sich aber in den letzten Jahrzehnten auf die Produktion von Weinen spezialisiert hat. Heute wird das Unternehmen in der 3. Generation geführt und das von Herrn Ralf Köth. Durch ihn wird nicht nur das Angebot von Weinen im Shop erweitert, sondern auch neue und innovative Kreationen erstellt. Er ist Winzermeister und hat dadurch die vielen Erfahrungen in diesem Bereich sammeln können. Ganze vier selbst erschaffene Produkte gibt es von ihm, die da wären...

* Palio
* Perkeo
* Feuer & Flamme
und
* Federino

Das erklärt natürlich auch, wieso ich von diesen vier Produkten vorher noch nie etwas gehört hatte. Sie waren mir völlig neu. Am bekanntesten ist wohl Palio. Diese Marke bietet pure Lebensfreude und sie ist seit mehr als 15 Jahren mit aktuell 25 Kreationen erfolgreich am Markt vertreten. Der Perkeo ist ein alkoholfreier Secco, der seit mehr als 10 Jahren auf dem Markt ist. Er erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Es gibt davon momentan drei Varianten. Bei Feuer & Flamme handelt es sich um einen Winzer-Glühwein. Es gibt ihn in mittlerweile fünf Geschmacksrichtungen. Eine Variante davon ist sogar alkoholfrei. Dabei handelt es sich um den Traubenglühsaft. Alle Feuer & Flamme-Produkte gibt es in hellen 750 ml Gutsweinflaschen zu kaufen. Aber auch in der praktischen 10 Liter Bag-in-Box-Variante könnt ihr dieses Getränk erwerben. Den Federino gibt es noch nicht so lange, wie die anderen drei Marken. Er löste im Jahre 2014 den altbekannten Federweißen im Sortiment ab, der seit 20 Jahren dort angeboten wurde. Es gibt Federino in rot, weiß und rosé. Aber er soll genauso lecker schmecken wie der Federweißer von Köth, nur noch länger haltbarer sein. Die genaue Geschichte von Wein Köth gibt es auch auf der Internetseite nachzulesen. Wer also wissen möchte, wie alles um das Unternehmen entstand, kann dort in den einzelnen Jahren alles genau nachlesen. Begonnen hat alles im Jahre 1880 und das mit einem Bau des ersten Weinkellers. Darüber lag eine Scheune. Im Jahr 1938 gab es die erste Flaschenweinabfüllung und im Jahre 1985 wurde Herr Ralf Köth zum jüngsten Winzermeister Deutschlands ernannt. Zu diesem Zeitpunkt startete auch die kreative und innovative Philosophie des Unternehmens. Im Jahre 1987 hielt Herr Köth dann seine ersten Vorträge als Weinseminar-Dozent an der Volkshochschule in Mühldorf am Inn. Bis ins Jahr 2002 hatte er noch über 200 weitere Vorträge bundesweit. Die Erfolgsgeschichte von Palio begann in den 90er Jahren. Im Jahre 1996 gab es die erste Abfüllung vom Ergebnis eines Toskana-Besuches. Der erste Erdbeer-Secco, welcher zugleich auch der erste Frucht-Secco seiner Art war, wurde im Jahre 1999 abgefüllt. Der Winzerglühwein wurde im Jahre 2011 auf den Markennamen umbenannt und wie ich eben schon sagte, löste im Jahre 2014 der Federino den Federweißen ab. Dies waren ein paar Eckdaten, die ich euch mit auf den Weg geben wollte. Wer sich nun aber noch weiter für das Unternehmen interessiert, sollte mal auf der Internetseite vorbei schauen. Dort findet ihr auch alle wichtigen und aktuellen Daten, wann Wein Köth auf Messen oder Events vertreten ist. Bis heute, den 30. August 2015, ist Wein Köth beispielsweise auf der Messe in Frankfurt. Ihr könnt dort eine Secco-Probe vor dem Palio-Mobil machen. Am 05. und 06. September ist Wein Köth auf dem Pflanzenmarkt im Hessenpark und es gibt auch hier eine Secco-Probe vor dem Palio-Mobil. Im September ist Wein Köth dann noch auf drei weiteren Veranstaltungen vertreten, die ihr natürlich gerne besuchen könnt. Im Oktober gehen die Termine weiter und sogar bis ins neue Jahr 2016 gibt es schon Termine auf der Internetseite zu sehen. Diese gehen dann bis in den April, wo der Wijnmarkt in Geertruidenbergen in den Niederlanden ansteht. Alle Daten und Uhrzeiten dazu könnt ihr auf der Internetseite nachlesen und falls ihr Interesse habt, schaut doch einfach mal bei einem dieser Events vorbei. Die Versandkosten für einen Karton, den man gerne auch mit verschiedenen Sorten mischen kann, betragen 6,90 €. Ab zwei Kartons wird versandkostenfrei ausgeliefert. Dies gilt allerdings nur innerhalb Deutschlands. Eine Lieferung erfolgt innerhalb von 5-10 Werktagen. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Flörsheim-Dalsheim.














Zu den Produkten...
Ich habe für meinen Test sechs Sorten des Palio-Seccos erhalten, die ich testen und euch vorstellen durfte. Es gibt natürlich noch mehr als nur sechs Sorten des Palio-Seccos, was man auf der Internetseite gut sehen kann. Für meinen Test gab es jetzt eben sechs kleine Piccolos, die ich zusammen mit meinem Freund probierte. Beginnen möchte ich nun mit dem Palio-Secco Rhabarber-Orange-Secco. Dieser befindet sich in einer Piccolo-Flasche mit rot-orangenem Etikett. Auf jeder Flasche ist auf der vorderen Seite ein Etikett zu sehen, auf dem sich auch das jeweilige Produkt befindet. So sieht man hier auf dem Etikett diesen Seccos Orangenscheiben und Rhabarberstücke.






















Dieser Secco wurde vom Genussmagazin "Selection" 2015 mit zwei Sternen und der Note "gut" bewertet. Hier erhält man die prickelnde Lebensfreude pur. Der pikante, fruchtig herbe Duft von reifem Rhabarber kommt euch sofort in die Nase, wenn ihr dieses Fläschchen öffnet. Die Rhabarber-Fruchtsäure erfrischt wirklich sehr und harmonisiert gut mit dem Geschmack der enthaltenen Orange. Diese erfrischt ungemein und passt ganz gut zum Rhabarber.


























Der Preis für 750 ml beträgt im Shop 5,40 €. 200 ml kosten nur 2,20 €. Geschmacklich war dieser Secco recht lecker. Mein Freund fand ihn auch gut und vor allem sehr fruchtig durch die Orange und den Rhabarber. Er hat nach dem Öffnen schon super fruchtig geduftet.













Die nächste Flasche ist mit Limpari-Secco, von dem ich vorher absolut nicht gehört hatte. Hier vereinen sich in einer Flasche mit grünem Etikett (auf dem wieder alle enthaltenen Produkte zu sehen sind) Limette, Himbeere, Rosmarin und Ingwer. Das ist wirklich eine seltsame Zusammenstellung, von der ihr echt noch nichts gehört habe.






















Die Himbeere schmeckt man deutlich heraus und in Kombination mit der Limette ist es ein unschlagbarer Geschmack, den man mit diesem Secco erlebt. Die feine, würzige Schärfe des Ingwers verleiht dem Ganzen noch einen gewissen Kick und die dezente Kräuternote des Rosmarins veredelt das Getränk so, dass es zu einem wahren Geschmackserlebnis wird.




















Der Preis ist hier genauso wie bei dem Rhabarber-Orange-Secco auch für eine 750 ml Flasche bei 5,40 € und für 200 ml bei 2,20 €. Dieser Secco ist brandneu. Auch dieser Secco war super interessant. Er schmeckte sehr fruchtig, durch den Ingwer aber auch wirklich scharf. Die Schärfe mochte ich dabei sehr und auch mein Freund fand diese auch ganz gut.













Der nächste Secco ist auch etwas ganz Besonderes, denn hierbei handelt es sich nicht nur um einen einfachen Erdbeer-Secco, sondern um eine Mischung aus Erdbeere und Chili. Gehört habe ich von dieser Kombination zwar schon einmal etwas, aber probiert habe ich sie vorher noch nie. Interessant höre es sich aber schon an, deshalb musste ich es unbedingt probieren. Die Flasche hat ein rotes Etikett und es sind Erdbeeren und Chili darauf zu sehen.























Dieser Secco hat vom Genussmagazin "Selection" 2015 ganze vier Sterne erhalten und dazu wurde er noch mit der Goldmedaille prämiert. Ein Hauch von fein würziger Chili trifft auf frische, fruchtige Erdbeere. Der Geschmack soll einzigartig und total lecker sein, auch wenn man sich das zuerst nur schwer vorstellen kann.



























Auch hier wieder die gleichen Preise mit 5,40 € und 2,20 €. Da der Erdbeer-Secco mit Chili etwas ganz Besonderes war, war natürlich für uns der Geschmack mega wichtig. Der Secco schmeckt toll nach Erdbeere aber auch irgendwie scharf. Mein Freund wusste nicht so genau, was er von dem Geschmack halten sollte, aber ich fand den Secco total gut und mal was anderes.














Hier haben wir auch einen Secco, der mir persönlich gut gefallen könnte. Den Limetten-Secco. Auf Limette steht ich momentan total und deshalb freute ich mich auf diesen Secco ganz besonders. In der letzten Zeit habe ich viele Seccos mit Limetten-Geschmack probiert. Manche konnten mich überzeugen, andere eher weniger. Dieser Secco hier wurde mit zwei Sternen ausgezeichnet und hat die Note "gut" erhalten.
























Schon nach dem ersten Öffnen der Flasche kommt euch ein frischer Limettenduft entgegen. Außerdem hat dieser Secco ein erfrischendes Citrus-Aroma.

























Der Preis auch hier 5,40 € und 2,20 €. Der Limetten-Secco hat mir auch ganz gut gefallen. Für meinen Freund war er eher nichts. Er fand ihn geschmacklich nicht so toll wie die anderen Sorten.












Dieser Secci nennt sich Lavendel-Feige-Secco und erinnert mit seinem lilanen Etikett gleich an saftigen Lavendel. Bei diesem Getränk sollt ihr angeblich ein mediterranes Prickeln erleben. Das kann ich mir auch sehr gut vorstellen, denn die Feige hat ja etwas mediterranes und in Kombination mit dem Lavendel könnt das echt spannend schmecken.

























Der Secco an sich hat auch eine leuchtende, lilane Farbe, die sehr ins Auge fällt. Die Feigen schmecken saftig und vollreif. Der frühlingsfrische Lavendel kommt gut mit dieser Feigen-Note. Dieses Geschmackserlebnis solltet ihr euch nicht entgehen lassen.





















Preis für 750 ml = 5,40 € und Preis für 200 ml = 2,20 €. Dieser Secco war wirklich super lecker. Lavendel schmeckte ich zwar nicht besonders viel heraus und auch mein Freund schmeckte diesen nicht wirklich. Aber die Feige war total da und sehr dominant. Es war ein süßer, interessanter Geschmack, den ich so vorher nicht kannte.













Der letzte Secco aus diesem Test ist der Kürbis-Secco, der mich wohl am neugierigsten gemacht hat. Kürbis als Secco? Also ich liebe ja alles was mit dem Kürbis zu tun hat und esse sie auch sehr gerne, wenn Kürbis-Zeit ist. Aber in Form von einem Secco? Das konnte ich mir zu Anfang gar nicht vorstellen. Darum musste auch dieser Secco ganz unbedingt mal probiert werden.
























Er wurde mit 2 Sternen ausgezeichnet und hat die Note "gut" erhalten. Der Geschmack soll saftig und frisch sein und erinnert sehr an Aprikosen und Hokkaido-Kürbisse. Es gibt diesen Secco schon seit dem Jahre 2003 und zählt nach dem Erdbeer-Secco zu den beliebtesten aus dem Sortiment von Wein Köth. Man kennt ihr besonders durch seinen Fernsehauftritt bei "Welt der Wunder".



















Die Preise bleiben bis zum Schluss gleich und alle Secco-Sorten kosten entweder 5,40 € oder 2,20 € pro Flasche. Der letzte Secco roch schon sehr fruchtig nach dem Öffnen des Fläschchens. Geschmacklich war es allerdings nicht so lecker, wie es gerochen hat. Klar, geschmeckt hat uns dieser Secco auch, aber das Aroma war einfach viel intensiver, als man nur daran gerochen hat. Die Aprikose dominierte hier und den Kürbis konnte man nur sehr leicht schmecken.






Die Seccos von Palio fanden wir sehr interessant. Geschmacklich konnten mich die meisten Seccos überzeugen. Mein Freund ist da fast der gleichen Meinung. Auch er fand die meisten Seccos wirklich gut und lecker. Sie erfrischten besonders gut, als sie von uns gekühlt getrunken wurden. Wir können die Seccos also wirklich weiter empfehlen.







Ich bedanke mich sehr bei Wein Köth für diesen leckeren und köstlichen Produkttest.


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