Sonntag, 6. September 2015

Produkttest Nr. 625 Maestrani



















Firma: Maestrani Schweizer Schokoladen AG

Produktart: Süßigkeiten


Lieferzeit: 
Die Lieferung der Testprodukte erfolgte wirklich in einer angemessenen Zeit. Es dauerte nur wenige Tage, bis die Produkte bei mir zu Hause ankamen. Ich vergebe also für die Lieferzeit 3 von 4 Sternen.

Verpackung: 
Sie befanden sich in einem schmalen Karton verpackt. Dieser war ausreichend für den Versand und schützt die Produkte während diesem gut. Es passierte ihnen nichts, weshalb ich auch hier 3 von 4 Sternen vergebe.

























Zur Firma...
Wer liebt Schokolade nicht? Also ich mag Schoki sehr und bin auch immer für ein leckeres Stück Schokolade zu haben. Jetzt habe ich einen Schweizer Online Shop, der euch köstliche Schokolade in den verschiedensten Sorten liefert. Seit über 150 Jahren gibt es die Maestrani Schweizer Schokoladen AG schon und seitdem hat es sich das Unternehmen zur Aufgabe gemacht einen speziellen Genuss zu erstellen, den die Kunden lieben werden. Die leidenschaftlichen Chocolatiers versorgen euch mit kleinen Köstlichkeiten, an denen ihr euch sicher erfreuen werdet. Beim Unternehmen werden die Marken Maestrani, Minor und Munz erstellt, von denen ich vorher wirklich absolut nichts gehört hatte. Ich kannte alle drei Marken nicht und war deshalb umso gespannter auf den Geschmack der Produkte. Aber nicht nur für die Kunden wie euch und mich gibt es bei Maestrani die passende Schokolade, denn auch Geschäftskunden können von dem Angebot des Unternehmens profitieren. Es gibt Private Labels und Werbeschokolade, mit denen ihr euren Kunden sicherlich eine große Freude bereiten könnt. Denn wie oben schon gefragt: Wer liebt Schokolade nicht? Damals war das Unternehmen noch ein kleiner Pionier, heute ist es ein modernes Unternehmen, was durch seine Schokoladen Erfolgsgeschichte schreiben konnte. Schon im 18. Jahrhundert sagte Herr Aquilino Maestrani diesen Satz, der wie die Faust auf’s Auge passt: „Wer die Welt mit den Augen eines Schokoladeliebhabers betrachtet, erkennt wahre Schönheit und Glück.“ Schokolade wird oft als Fest für die Geschmackssinne bezeichnet. Maestrani bezeichnet seine Schokolade selbst als Feudenfest. Nicht nur geschmacklich ist die Schokolade wirklich ein Genuss, denn auch ihr Duft verzaubert alle Sinne. Man verbindet einfach Kakao, gesunde Milch und ein wenig einer geheimnisvollen Vielfalt weiterer Zutaten und erhält eine köstliche Schokolade, die man lieben wird. In eine r schonende Herstellung entstehen alle Schokoladen von Maestrani. Die Geschichte von Maestrani geht weit zurück und beginnt damit, dass Herr Ludovico Aquilino Maestrani die Schokoladenmacherei in der Lombardei von seinem Vater übernahm. Nach italienischen Rezepten wurden schon damals alle Schokoladen erstellt. Bevor Herr Maestrani aber wirklich erfolgreich eine Schokoladenmacherei führen konnte, musste er einen langen Lehr- und Wanderweg gehen. Im Jahre 1846 begann er dann selbst mit der Schokoladenherstellung. Im Jahre 1852 ließ er sich dann in Luzern nieder. Dort eröffnete er ein eigenes Geschäft. Deshalb heißt es auch, dass 1852 das Gründungsjahr des Unternehmens ist, weil er in diesem Jahr eben sein erstes, eigenes Geschäft eröffnete. Im Jahre 1859 wurde der Betrieb verlegt und das nach St. Gallen. Ganze 13 Jahre später erwarb er dann das Nachbarhaus, in dem er ein „Marmorhaus“ erstellte. In diesem Gebäude fand man dann schöne, moderne Ausstellungs- und Verkaufsräume. Neben Schokolade fand man dort dann auch Delikatessen und Südfrüchte. Die drei Söhne von Aquilino halfen ihm dabei tatkräftig. Im Jahre 1875 gab es so viele Nachfragen nach den Schokoladen, dass man mit der Produktion nicht hinterher kam. Deshalb musste sich nach einem Fabrikgebäude umgesehen werden. Dies wurde auch gefunden. Im Jahre 1880 starb Aquilino. Trotzdem wurde das Geschäft weiter geführt und wurde zur A. Maestrani & Co. Das Unternehmen entwickelte sich auch dann noch stetig weiter. Im Jahre 1884 stand der Name Maestrani schon für gute Schokolade. In diesem Jahr wurde Maestrani auch Hoflieferant des Königs Umberto von Italien. Im Jahre 1912 erhielt das Unternehmen dann den heutigen Namen. Dieser lautet Maestrani Schweizer Schokoladen AG. Die ersten Jahre des ersten Krieges gaben einige Rückschläge. Diese setzten sich bis in die Nachkriegszeit fort. Auch der zweite Weltkrieg brachten einige Probleme mit sich. Die Rohmaterialien wurden knapper und der Weg zum Erfolg war sehr kostenintensiv. Es mussten bauliche Erweiterungen vorgenommen werden und neue Maschinen mussten auch installiert werden. Das verlorene Terrain wurde zurück gewonnen und die Fabrik wurde dann über ihre frühere Bedeutung hinaus geführt. Im Jahre 1998 kaufte Maestrani die Schokoladenfabrik Munz auf. Ein ganzes Jahr später wurde dann ein Neubau vorgenommen. Die Produktion wurde in den Jahren 2003 und 2004 dann komplett von St. Gallen nach Flawil verlegt. Heute könnt ihr die Schokoladenfabrik von Maestrani besuchen und euch selbst ein Bild darüber machen. Ihr könnt sehen, wo die leckere Schokolade hergestellt wird und wie dies geschieht. Man erfährt woher die Rohstoffe kommen und wie man sie am besten verarbeitet. Außerdem könnt ihr das SchoggiLand in Flawil besuchen. Fachkundige Guids können dort eure Fragen beantworten und die Geheimnisse der Schokoladenkunst lüften. Das SchoggiLand hat von Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Samstags könnt ihr es von 9:00 bis 12:00 Uhr besuchen. Die Fabrikationsanlagen stehen samstags aber in der Regel still. Wann ihr ausnahmsweise mal keine Betriebsführungen und Giesskurse machen könnt, findet ihr auch auf der Internetseite. An diesen besonderen Tagen sind die Türen von SchoggiLand leider verschlossen. Maestrani arbeitet selbst seit vielen Jahren in mehreren Projekten im Bereich der Nachhaltigkeit. Es war somit das erste Schweizer Schokoladenunternehmen, welches mit einer Produktion von Bio- und Fairtrade-Schokoladen beginnen konnte. Dies geschah schon im Jahre 1987, als längst nicht alle Unternehmen daran dachten. Neben der Schokolade, die natürlich das Wichtigste für das Unternehmen ist, sind die Mitarbeiter das wertvollste Kapital. Mit ihrer Motivation und Einzigartigkeit machen sie Maestrani zu dem, was es heute ist. Sie tragen einen großen Teil zum Erfolg des Unternehmens bei. Wenn auch ihr Teil der Maestrani-Familie werden wollt, könnt ihr dies gerne tun. Bei Maestrani gibt es einen kooperativen Führungsstil. Es gibt momentan zwar keine offenen Stellen, die vergeben werden wollen, aber auf der Internetseite werdet ihr immer auf dem Laufenden gehalten, also schaut dort, wenn ihr einen Job sucht, regelmäßig vorbei. Lehrstellen gibt es aber trotzdem und zwar für Kauffrau/-mann Profil E/M EFZ (1). Es wird hier eine Schnupperlehre angeboten, denn man möchte sich ja ausreichend über dieses Berufsbild informieren. Dafür werden maximal fünf Bewerber in den Sommerferien für einen Schnuppertag eingeladen. Am Ende wird dann vom Berufsbildener eine Auswahl getroffen. Auch als Lebensmitteltechnologe/-technologin EFZ könnt ihr euch bewerben. Dort werden auch immer wieder neue Azubis gesucht. Als Lebensmittelpraktier/-in EBA könnt ihr euch auch bewerben. Wenn ihr nun weitere Informationen über Maestrani erhalten wollt, solltet ihr euch in folgenden Kategorien genauer umsehen...

* Unsere Produkte
* SchoggiLand
* Geschäftskunden
* Schweizer Tradition
* Nachhaltigkeit
und
* Unternehmen

Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Flawil SG.











Zu den Produkten...
Für meinen Test habe ich einige Produkte der Marke "Minor" erhalten. Diese Marke kannte ich vorher noch gar nicht. Sie war mir also kein Bergriff und ich wusste absolut gar nicht, wie die Schokolade wohl schmecken würde. Ich zeige euch nun die getesteten Produkte nach und nach und berichte euch über meine Erfahrungen mit den Produkten. Zuerst habe ich hier für euch die Minor-Schokolade in Form von Tafeln. Diese Schokoladenart zählt zur jüngsten des Unternehmens. Viele Kunden haben sich die Minor-Schokolade in dieser Form lange herbei gesehnt und nun gibt es sie endlich zu kaufen. Die Tafeln sind recht dünn und in einer roten Verpackung verpackt. Zwei ganze Tafeln habe ich für meinen test erhalten.






















Man sieht auf der Verpackung die Schokolade ganz deutlich. Auch die Schweizer Fahne ist nicht zu übersehen (klar, sie darf ja auch bei echter Schweizer Schokolade nicht fehlen ;)).






















Die Tafeln an sich kann man in einzelne Riegel brechen. Auf jedem schmalen Riegel steht der Name der Marke, nämlich Minor. Die Rigel haben keine glatte, sondern eine eher "raue" und matte Oberfläche.























Bricht man die Riegel dann auseinander sieht man, dass sie mit leckeren, kleinen, feinen Nussstückchen gefüllt sind. Die Nüsse sind bei der Marke Minor das A und O. Sie befinden sich in allen Produkten und machen diese somit besonders schmackhaft und crunchy. Die hauchdünne Form begeistert mich immer noch, wenn ich mir die Riegel ansehe. So eine dünne Schokoladentafel habe ich vorher wirklich noch nie gesehen.






















Geschmacklich muss ich sagen, dass mich diese Schokolade echt umgehauen hat. Die Vollmilchschoki ist voll mein Ding und hat einen zarten und nussigen Geschmack. Die Nüsse kommen in dieser feinen Schokolade wirklich gut zur Geltung, auch wenn ich sie gerne mal ohne die Nüsse probiert hätte. Ich denke, dass das sicherlich auch sehr lecker schmecken würde. Wenn es nämlich Leute gibt, die nicht so auf Nüsse stehen oder gar dagegen allergisch sind, wäre die Schoki ohne Nüsse eine prima Alternative. Denn die Schokolade an sich hat einen so klasse Geschmack. Sie schmeckt besser als Ritter Sport und Co. (was man ja auch eigentlich nicht miteinander vergleichen kann, da es sich hierbei um echte Schweizer Traditionsschokolade handelt). Ihr solltet sie auf jeden Fall einmal probieren und euch selbst ein Bild über ihren Geschmack machen.












Nun komme ich zu den nächsten Produkten. Hierbei handelt es sich um die Stängel von Minor. Diese sind etwas ganz Besonders. Sie befinden sich in Verpackungen abgepackt und haben die Form einer kleinen Stange, daher auch der Name Stängel. Es befinden sich in einer Verpackung immer fünf Stängle, die nur darauf warten von euch verspeist zu werden. Auch hier gab es wieder zwei Packungen für mich zum Testen.























Die Verpackung ist, wie bei der Tafel von eben auch, rot. Auch hier sieht man Haselnüsse und die Schweizer Flagge. Außerdem sieht man durch die Verpackung noch die einzelnen Stängel, die nochmals separat verpackt sind.


























Die Stängel sind alle nochmals einzeln verpackt und das in rote, grüne und blaue Verpackungen. Der Inhalt ist jedoch immer der Gleiche: leckere Stängel aus Vollmilchschoki mit feinen Nüssen im Inneren. Für Nussliebhaber also ein absolutes Muss!

























Die Stängel werden als Herzstück von Minor bezeichnet. Sie schmecken genauso lecker, wie die Schokoladentafeln auch. Geschmacklich unterschieden sie sich von diesen in keinster Weiße. Sie schmecken tatsächlich genauso. Allerdings sind die Stängel natürlich ein wenig dicker.
































































Das dritte Produkt ist auch wieder eine, oder besser gesagt zwei Schokoladentafeln. Sie sehen von der Form her genauso aus, wie die Schokoladentafeln vom Anfang dieses Tests. Allerdings sind diese hier mit Zartbitterschokolade, anstatt mit Vollmilchschokolade. Die Nüsse fehlen aber auch hier nicht und sind im Inneren der Schoki enthalten. Zwei Tafeln gab es auch hier für mich.

























Die Verpackung ist zwar in der gleichen Form, wie bei der Vollmilchschokolade auch, aber hier ist sie andersfarbig. Sie ist in einem sehr dunklen Braun gehalten, was fast ins Schwarze geht. Auch die Schoki, die man auf der Vorderseite der Verpackung sieht, ist deutlich dunkler.

























Zartbitteschokolade kann ich nicht unbedingt leiden. Sie schmeckt mir einfach zu bitter und nicht süß genug. Auch wenn ich weiß, dass diese Art von Schokolade wirklich gesünder ist, schmeckt sie mir einfach nicht. Da greife ich doch viel lieber auf süße, zarte Vollmilchschokolade zurück. In jeder Tafel von Minor befinden sich 80 Gramm. Der Kakaoanteil beträgt bei der dunklen Schokolade 48 %.


























Auch bei diesen Tafeln kann man einzelne Stücke der Schokolade abbrechen, die sehr dünn sind. Und auch hier findet man den Markennamen der Schokolade auf der Mitte der Schoki.







































Also mir hat die Zartbitteschokolade von Minor leider nicht so geschmeckt. Meine Mama fand sie auch nicht so lecker, war aber von der Vollmilchschokolade in Tafelform mehr als begeistert. Das ist Geschmackssache und ich denke, dass echte Zartbitteschokolade-Fans diese Schokolade auch lieben würden.












Jetzt habe ich noch die Minor petits pralinés für euch, die ich euch unbedingt zeigen möchte. Die Minörli befinden sich in einer praktischen Geschenkverpackung und eignen sich somit perfekt als Geschenk für die Lieben, die auf Schokolade niemals verzichten wollen. Die Minörli befinden sich in einer roten Verpackung. Dort liegen sie dann lose in ihren eigenen Verpackungen.


























Die Minor petits pralinés sind super klein und somit hervorragend als kleiner Snack beim Kaffee geeignet. Auch hier gibt es die Schokolade mit den leckeren Nüssen in den Verpackungen mit den Farben rot, grün und blau. In jeder Verpackung ist aber immer das gleiche Minörli enthalten.



























































































Mit der Schoki von Minor hat man immer ein Stück Glück bei sich, denn wie jeder weiß macht Schokolade mehr als glücklich und durch sie fühlt man sich gleich besser.































































































Die Produkte von Minor fand ich wirklich sehr, sehr lecker. Die Schokolade war zart und durch die Nüsse wurde sie zu einem echten Geschmackserlebnis. Leider hat mir die Zartbitteschokolade nicht so gut geschmeckt, dafür die Vollmilchschokolade um so mehr. Ich kann sie euch echt empfehlen. Ich habe ich direkt aus dem Kühlschrank fein gekühlt gegessen und fand sie super lecker und angenehm. Vor allem im Sommer schmilzt sie euch sonst dahin, weshalb ihr sie in dieser Jahreszeit auf jeden Fall im Kühlschrank aufbewahren solltet. Schaut euch auf jeden Fall mal auf der Internetseite von Minor und auch Maestrani direkt um. Wenn ihr auf Schokolade steht, ist das genaue das Richtige für euch!





Ich bedanke mich sehr bei Maestrani für diesen wirklich köstlichen Produkttest. 

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